Hypnose

stilisierte Spirale

 Hypnose ist ein uraltes Verfahren, welches dazu dient, Trancezustände zu erzeugen. 


In eine Trance zu gehen ist die natürliche Fähigkeit des Menschen, eine fokussierte oder eine nach innen gerichtete Aufmerksamkeit zu erzeugen. 

Das Wegträumen beim Beobachten eines Lagerfeuers oder die vollkommene Konzentration auf einen spannenden Film unter Ausblendung aller anderen Umgebungsreize und das vollkommene Eintauchen in eine konzentrierte Tätigkeit zeigt, wie wir regelmäßig davon Gebrauch machen ohne uns dessen bewusst zu sein. 



Foto von Frau am Boden hockend

Um belastende, unverarbeitete Erfahrungen, welche zu unerwünschten, automatisierten Programmen geführt haben aufzusuchen, dient der Zugang über eine solche Trance. 

Das Tor zum Unbewussten ist weit geöffnet und der innere Kritiker kann es sich als Beobachter gemütlich machen. Es können im Prozess sogar Erinnerungen auftauchen, die zuvor ins Vergessen abgespalten wurden. Diese werden dann im weiteren Verlauf mit einer korrigierenden Erfahrung versehen. 

Man bezeichnet diese Form der Hypnose als auflösende Hypnose.  

Frau mit Kind aufs Wasser schauend

Ein verletzter Anteil, auch „inneres Kind“ oder „jüngeres Ich“ genannt,  lebt weiter in uns fort und reagiert stetig mit dem damals einzig möglichen und derzeit unerwünschtem Mechanismus.

Er reagiert, sobald in der Gegenwart Schmerz, Stress, Trauer, Verlust o.ä. auf uns einströmen oder wenn er unbewusst vermutet, dass Gefahr droht. 

So ist es also das Ziel einer Hypnotherapie, diesem Anteil unsere heutigen, reifen Ressourcen zur Verfügung zu stellen, ihn zu rekonditionieren und nachzubeeltern. 

Neue Überzeugungen führen zu einer stimmigen Wirklichkeit.